Die biellesischen Alpen sind das erste Hindernis, was das Auge von der Po-Ebene aus im nordöstlichen Piemont erblickt; ihre Kontur unterscheidet sie von dem Aosta-Tal und ihr Name stammt von der größten Stadt des Gebiets: Biella.

Die Gipfel erheben sich bis zu den 2600 m des Monte Mars und die Abhänge sind oft grasbewachsen, geeignet als Almwiesen für das Vieh, aber ohne markante Vorkommen von Felsen, einmal abgesehen von den Bergkämmen. Fünf Haupttäler spannen das Gebiet auf. Die ersten vier sind nach dem Gebirgsbach benannt, der sie jeweils durchfließt; beginnend von Osten: das Elvo Tal, das Oropa Tal, das Cervo Tal, das Sessera Tal und zu ihren Füßen liegt Mosso, das fünfte Tal, definiert durch den Fluss Strona.

Auf dieser Website findet ihr die Berghütten der biellesischen Alpen, eingeteilt in ihre Täler, die kleineren Täler sind einfachheitshalber unter dem jeweils benachbartem Tal zu finden. Auch einige Agriturismi (Bio-Bauernhöfe) werden vorgestellt, die wegen ihrer Gebirgslage für Wanderer interessant sein dürften.

Das Gebiet ist umgeben von dem Amphietheater der biellesischen Berge. Im Osten ist es, durch die Erhöhung des Moränengürtels der Serra di Ivrea, abgetrennt von dem Tal Canavese und der Stadt Ivrea. Der Moränengürtel steigt hinab an den Hängen des Mombarone (2370 m) in Richtung des Sees Viverone.

Eine bemerkenswerte geologische Besonderheit ist der Übergang am Sockel der Erhöhung der Periadriatische Naht,  die Berührungslinie der Afrikanischen mit der Europäischen Kontinentalplatte beschreibt von dessen Zusammenstoß die Entstehung der Alpen herrührt. Die Präsenz der Periadriatischen Naht ist sehr offensichtlich am Sessera Pass, zwischen dem Tal Mosso und dem Sessera Tal. Von dort erblickt man den Boscarola Pass, wo der Höhenunterschied zwischen dem biellesischen Gebiet und dem Tal Sesia sehr deutlich wird.

Die meisten Zungangswege (ausgeschildert mit ihrem Schwierigkeitsgrad)  zu den Hütten der biellesischen Alpen sind von der Stadt Biella aus erreichbar: eine Stunde Autofahrt oder mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln vom Banhof aus. Dann, je nach Tempo des Wanderers, erreicht man nach zwei bis drei Stunden sein Ziel. Auf dieser Website finden Sie die meist besuchten Zungangswege; es bleibt Ihnen überlassen alternative Wanderwege und Routen zu erkunden. Der beste Wanderführer hierfür wurde von C.A.I. (dem italienischen Alpenverein) und T.C.I. (Italienischer Tourismus Verein) 2013 herausgegeben, den ihr unter diesem Link findet.

Wanderausflüge sind moeglicherweise gefährlich aufgrund von objektiven oder subjektiven Gefahrenquellen; erkundigen Sie sich stets bei den Hüttenwirten nach den Wetterbedingungen und dem Zustand der Wege. Der Webmaster weist jede Vewantwortung aufgrund der Nutzung der hier zur Verfügung gestellten Daten zurück.